Ein Platz in der Sonne
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Hier schreibe ich die Gedichte hinein, die manche vielleicht etwas belasten könnten...
Also wirklich nur lesen, wenn du stabil genug bist!!!
Und noch etwas, ich setzte keine tigger- Sterne...
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*tiggert evtl....
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Hier ersteinmal zwei ältere Gedichte, ca. 2-3 Jahre alt:


Die Versuchung

Nein!
Ich kann nicht
ich fühle mich so klein.
Doch du bist schlecht,
ganz schlecht für mich!
Meine Freunde haben recht,
aber ich, ich kann nicht ohne dich...
du bist kein Lebewesen,
du bist ein Gegenstand,
bevor ich dich benutzte hatte ich nie von dir gelesen,
ich probierte dich aus und jetzt hast du mich in der Hand
Ich will nicht mehr...
will endlich aufhören,
doch die Versuchung durchströmt meinen Körper,
noch halte ich ´dagegen an,
aber ich kann es lang nicht mehr, eine schlimme Sache
du hast keinen Klang,
bist leicht, klein und glänzt im Licht.
Schneidest meine Haut
es tut nicht weh, nur gut
du bist nicht Laut.
Ich fühle mich besser,
komme besser mit meinem Leben klar,
doch ich, ich muss aufhören dich zu benutzen,
dass wäre besser...
ob ich das kann?




Die Tat

Ich wollte es nicht tun
nicht, nie wieder wollte ich diese Tat begehen!
Doch ich saß
zitternd und bebend, allein und verlassen
ich sah keinen anderen Ausweg
ganz allein an allem Schuld
nur diese Tat konnte mir da heraushelfen!
Die Klinge ansetzen,
der leichte Schmerz,
gefolgt von einem wonneartigem Gefühl.
Der Augenblick, wo die Haut sich öffnet...
die Tat ist vollzogen
langsam füllt sich der Schlitz mit rot
- rot sei die Farbe der Liebe,
sagt man,
doch für mich ist es nur die Farbe der Erfüllung,
der Befreiung
der sanfte befriedignede und zugleich wohltuende chmerz,
die Tat war begangen...



Die Maske

Ich kann nicht mehr
ich fühle mich zu einsam, zu leer
Innerlich bin ich zurückgezogen,
doch das leugne ich.
Ich trage eine Maske,
die Maske der Heiterkeit und Fröhlichkeit,
keiner merkt es...
es scheint niemanden zu interessiern,
ich bin grad am kolabieren!
Halte es nicht mehr aus,
ich muss, ich will hier raus,
doch zuerst muss ich mich erlösen, von dem Schmerz,
der angreifen tut mein Herz!
Einen anderen weg gibt es nich,
ich brauche dich!
Langsam spüre ich dich auf meiner Haut,
das Blut, es läuft und ich höre keinen Laut!
Für Sekunden herrscht Stille!
Schnell verbinden, sagt mein Wille
und fertig.
Danach schnell raus und fort
ich gehe,
und lächle dabei,
die Maske wieder aufgelegt,
damit keiner sieht wie schlecht es mir geht,
und ich merke, dass es keiner merkt...



Der Beobachter, der Heimliche

Ich sehe sie jeden Tag und jede Nacht.
Tagsüber auf der Straße, immer unterwegs
mit vielen Leuten, ganzen Meuten,
sie lacht,
sie ist fröhlich.
Ich sehe sie herumalbern,
immer mitten in der Gruppe,
sie unterhält alle, redet und gestikuliert.
Würde man sie nur so sehen
könnte man denken,
sie wäre der glücklichste Mensch auf Erden

Doch der schein trügt mich,
denn ihre Schattenseite kam nicht ans Licht,
diese offenbart sie nur nachts,
nur sich allein...

Durchs Fenster sehe ich sie
allein,
alles dunkel, bloß ein matter Strahl,
da sitzt sie zusammengesunken,
allein.
Sie wirkt verzweifelt, traurig, ängstlich,
der völlige Kontrast zum Tage- Die Nacht.

Da sehe ich sie also sitzen,
traurige Töne kommen aus ihrem Fenster,
ich sehe sie,
rauchend, essend, danach kurz aufs Klo...
Verzweifelte Taten,
allein , für sich, beobachte ich sie
und verstehe oder auch nicht

Da sehe ich sie, allein.
Traurig und zurückgezogen
etwas silbernes in der Hand,
sie bewegt sich kaum, nur die Hand,
ganz leicht,
danach ist ihr Blick leer, sie scheint nicht mehr da zu sein.

Kurz danach hektische Bewegungen...
Ich sehe einen Verband an ihrem Arm
Sie ist allein...
Niemand kann ihr helfen!

Niemand kann ihr helfen,
aber nur, weil niemand es weiß.
Man kennt sie nur am Tage,
aber nur ihr eines Gesicht.
Ein Zweilling hat jedoch zwei,
dies kommt nur in der Einsamkeit ans Licht,
wenn es dunkel ist oder nicht,
wenn sie ist,
Allein...



Allein

Ich sitze hier,
die Augen feucht,
die Sicht verschwommen
nichts scheint mehr klar...

Die Klinge in der Hand,
denn es bleibt nichts
wie es war.
alles ist so ungewiß
ganz ohne halt...

Salzwasser vermischt sich
mit rot,
läuft und tropft,...

- ganz allein
steh ich da
von allem verlassen



Rote Tränen

Tränen brennen
in den Augen.
Vor Verzweiflung
schreit die Seele


Der Körper pulsiert,
wegen Angst und Panik.
Die Muskeln verkrampfen
und doch ist alles kalt... -
und reglos!

Nur die Gedanken kreisen...

rot,
Blut,
Klinge,
tot

immer wieder diese Worte
Die Erleichterung danach

Die Tränen fangen an
zu laufen.
Die Panik kommt,
alles bebt,
aber rote Tränen
sollen nicht laufn...
sonst ist alles vergebens...!



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